Das SE beleuchtet die Schnittstelle von Sexualwissenschaft und deutscher Literaturgeschichte von 1871 bis 1933. Als historischer Bezugspunkt wird Magnus Hirschfelds Berliner Institut für Sexualwissenschaft (1919-1933) im Mittelpunkt stehen. Zur Sprache kommt nicht nur die Bedeutung der Literatur für die Sexualwissenschaft (wie zum Beispiel Hirschfelds Literaturgeschichte der Homosexualität), sondern auch umgekehrt die Rolle der Sexualwissenschaft für die Literatur (zum Beispiel in Alfred Döblins Erzählung Die Freundinnen und ihr Giftmord).

Literatur zur Einführung: 

Andreas Kraß: „Meine erste Geliebte“. Magnus Hirschfeld und sein Verhältnis zur schönen Literatur (Hirschfeld-Lectures 2). Göttingen 2013.

Semester: SoSe 2020